Diskussion
Nach den Ergebnissen zur Nebenbei- und Parallelnutzung, zur Komplementarität
der verschiedenen Produkte (Print, TV, Online) stellt sich erneut
die Frage:
Wird es nach Beseitigung noch bestehender technischer
Schwierigkeiten eine Konvergenz der verschiedenen Medientypen* in
einem gemeinsamen Endgerät (wobei noch nicht geklärt ist, wie dieses
aussehen soll) geben?
Bestehen neue Voraussetzungen, die das Riepl'sche
Gesetz außer Kraft setzen?
(*Hier sind neben den klassischen Massenmedien (Print,
Radio, Fernsehen) auch "normale" Medien wie Telefon, Brief
etc. gemeint)
Komplementarität:
Das Internet ergänzt die bestehenden Medienangebote um weitere
Dimensionen. Es kann erweitert den Nutzen der klassischen Medien
und übernimmt keine originären Funktionen der "alten"
Medien.
Konvergenz:
Ein Medium geht in einem anderen auf. Oder zwei oder mehr Medien
fusionieren zu einem neuen Medium.
Riepl'sches Gesetz:
Mit dem Auftreten neuer Medien verschwindet kein altes. Nach einer
Anpassungsphase bestehen beide Medientypen nebeneinander weiter.